Herbsturlaub in Ungarn, Pàpa – Erholung pur

Nun waren wir schon zum 2. Mal dort und bis auf die Hinfahrt, die jedesmal einem Offroad-Trip gleicht, kann man sich dort nur erholen. Was vollauf genügt.

Der Campingplatz Termalcamping Pàpa liegt direkt neben einem Hallenbad mit Wellnessbereich, Außenbecken, Heilbecken und – für uns ganz wichtig – Innen- und Außenrutschen. Der Eintritt ist für Campinggäste gratis, was sehr praktisch ist. Lucy konnte jederzeit ein und aus gehen, ohne das wir mitgehen mussten.

Abfahrt war Freitag, 8:00 – natürlich nur in der Theorie. Bis endlich alles verstaut war, war es dann 9:00. Alles kein Problem, bis 12:00 darf man rein, dann ist Mittagspause. Sollte ja zu schaffen sein. Wenn nicht quer durch Sopron ein kilometerlanger Stau gewesen wäre. Und mir das Navi die Komplettstrecke angezeigt hätte, und nicht nur die Teilabschnitte. Warum wir immer links rum fahren, weiß ich auch nicht – Györ ist mir halt ein begriff und daher irgendwie sympathischer. Nur kommt man von der Seite nicht wirklich direkt dorthin, wo wir hinwollten. Irgendwann (diesmal haben wir es eh ganz lang rausgezögert), muss man rechts abbiegen – und dann beginnt das Nichts. Die Straße wurde zuletzt 1950 renoviert, vielleicht. Schlaglöcher, in denen ein Elefant Platz hat, kein Bankett, kein Platz und rundherum Gegend.

Bis wir dann doch endlich ohne Achsbruch ankamen, war es 10 nach 12. Also draußen warten. Da sind wir aber flexibel, wir können auch vorm Campingplatz Mittagsschläfchen machen.

Kleiner Rundgang, auspacken, wohnlich machen, Kaffee trinken. Schon sind wir “angekommen”.

Noch ein kleiner Spaziergang zum Spar, Abendessen war gesichert. Und wie immer am ersten Tag lagen wir alle um 20:00 im Bett.

Die Tage dort plätschern dahin, bissl einkaufen, bissl schwimmen, bissl essen. Sehr lecker und günstig das angrenzende Restaurant – und sehr empfehlenswert. Ein Nachmittag in die “Stadt”, bissl Geschäfte schauen. Außerdem brauchte ich Knöpfe und in Ungarn gibt es noch richtige, schnuckelige Handarbeitsgeschäfte mit Auswahl an Kurzwaren. “Leider” musste ich auch 2 Wollknäuel mitnehmen. Damit hab ich eine neue Tradition erschaffen – aus jedem Urlaubsort nehm ich mir jetzt ein Wollknäuel mit und sammle die. “In 80 Knäuel um die Welt” oder so. Souvenir mal anders.

Lucy ist ja mittlerweile sehr pflegeleicht, was “Relaxurlaube der Alten” angeht, die beschäftigt sich und ist friedlich. Ich häkle und stricke und Richi macht… Sachen. Geschirr abwaschen, irgendwas am Womo reparieren, einkaufen gehen, Klo ausleeren, Fotografieren, fernsehen, schlafen.

Ich mag Pàpa – und seit wir beim heimfahren uns doch mal über die andere Richtung heim getraut haben, ist auch der Weg gar nicht mehr so schlimm. Wenn man nämlich über Savar fährt, muss man gar nicht durch die Pampa. Auch wenn auch in diese Richtung alles sehr finster ist, irgendwie fehlt in Ungarn das Himmelslicht ferner Städte und die Straßen sind schwärzer als bei uns. Finster ist dort echt finster.

Impressionen

Bettina

Wollverkauf |Energetikerin | Autorin | Mama | Ehefrau | stricken, lesen, bloggen, Reisen mit dem Womo

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